Stillen - Milchkanäle-und-Brustentzündung


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Was sind verstopfte Milchkanäle?

Wenn das Baby nicht regelmäßig und effektiv trinkt, oder wenn es nicht lange genug trinkt, können Ihre Milchkanäle verstopfen (Milchstau). Die gebildete Milch bleibt in der Brust zurück und kann, wenn die Verstopfung nicht schnell gelöst wird, sogar eine Brustentzündung verursachen.

 

Wie vermeide ich verstopfte Milchkanäle und eine Brustentzündung?

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Baby richtig anliegt.
  • Ihr Baby oft stillen (die ersten Wochen acht- bis zwölfmal täglich).
  • Ihr Baby selbst die Dauer der Fütterungen bestimmen lassen und es nicht vorher ablegen.
  • Bei jeder Fütterung beide Brüste anbieten.
  • Stillen nicht mit Kunstnahrung kombinieren.
  • In wechselnden Haltungen stillen (so werden alle Brustsegmente geleert, und Sie vermeiden verstopfte Milchkanäle).
  • Keine enge Kleidung tragen.
  • Keinen zu eng sitzenden BH tragen.
  • Nachts keinen BH tragen.
  • Das Näschen Ihres Babys nicht frei halten, indem Sie mit Ihrem Finger auf Ihre Brust drücken.
  • Wenn Ihr Baby aus irgendeinem Grund nicht bei Ihnen trinken kann, pumpen Sie die Milch dann an den normalen Fütterungszeiten ab.

 

Wie erkenne ich verstopfte Milchkanäle und eine Brustentzündung?

Ein verstopfter Milchkanal:

  • Eine harte, schmerzhafte Stelle auf Ihrer Brust.
  • Die schmerzende Stelle fühlt sich warm an und kann sich rot verfärben.

Eine Brustentzündung:

  • Grippales Gefühl.
  • Fieber.
  • Müdigkeit.
  • Kopfschmerzen.
  • Muskelschmerzen.

 

Wie behandele ich verstopfte Milchkanäle und eine Brustentzündung?

  • Warme Kompressen, ein Kirschkernkissen oder ein warmer Duschstrahl auf Ihre Brüste, kurz vor dem Stillen die Brust und die schmerzende Stelle während der Wärmebehandlung massieren (das öffnet die Milchkanäle und fördert den Milchflussreflex).
  • Öfter stillen (die schmerzende Brust zuerst).
  • Das Kinn Ihres Babys in Richtung der schmerzenden Stelle beim Stillen legen (um die Verstopfung optimal wegsaugen zu lassen).
  • Ihre Brust gut leer trinken lassen.
  • Hat Ihr Kleines Ihre Brust nicht gut leer getrunken, pumpen Sie dann eventuell noch ab.
  • Während des Abpumpens und des Stillens vorsichtig in Richtung Brustwarze massieren, um den Durchfluss erneut in Gang zu bringen.
  • Quarkkompressen auflegen.
  • Kohlblattkompressen auflegen: das Blatt eines weißen oder grünen Kohls waschen, den harten Strunk heraus schneiden, das Blatt zerquetschen und drei Mal täglich zwanzig Minuten lang auf Ihre Brust legen (zwischen den Fütterungen).
  • Ingwer- oder Majorankompressen auflegen: 75 g geriebenen Ingwer oder Majoran eine Viertelstunde in 1 Liter abgekochtem Wasser ziehen lassen, den Ingwer/Majoran entfernen, den Abguss warm mit einer Kompresse auf die Brust legen (zwischen den Fütterungen).
  • Besonders viel ausruhen.
  • Ausreichend trinken.
  • Zu Ihrem Hausarzt gehen, wenn die Beschwerden sich nach 48 Stunden nicht verbessern und/oder Ihr Fieber steigt.

Achtung

  • Hören Sie vor allem nicht mit dem Stillen auf. Das würde alles nur verschlimmern.
  • Wenn Ihr Hausarzt Antibiotika verschreibt, sollten Sie darauf bestehen, dass das Medikament mit Stillen vereinbar ist.
  • Haben Sie regelmäßig eine Brustentzündung, sollten Sie einen Laktationskundigen konsultieren.

 

Brustvergrößerung und Brustverkleinerung

Mütter, die ihre Brüste verkleinern lassen haben, können ernsthafte Verstopfung bekommen, weil Milchkanäle und Nerven bei der Operation beschädigt worden sein könnten. Milchproduzierendes Gewebe kann beispielsweise keinen Ausgang finden, wodurch Verstopfung auftritt. Mütter mit Brustvergrößerungen können unter weniger elastischen Brüsten leiden. In beiden Fällen ist es gut möglich, dass das Baby nicht genug Milch bekommt, und zusätzliche Nahrung gegeben werden muss. Wenn Sie vorhaben, zu stillen, und Sie haben sich in der Vergangenheit einer Brustvergrößerung oder -verkleinerung unterzogen, dann sollten Sie immer einen Laktationskundigen konsultieren.

 

 



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