Stillen - Anlegen


Stillen Anlegen
Stillen
     Abpumpen
     Anlegen
     Clusterphasen
     Gründe-aufzuhören
     Langzeitstillen
     Menstruation
     Milchkanäle-und-Brustentzündung
     Milchproduktion
     Milchspendereflex
     Physische-Folgen
     Soor
     Stilldauer
     Stillen-am-Arbeitsplatz
     Vorteile
     Warzenschrunden

 Gut anlegen
Nehmen Sie eine bequeme und komfortable Position ein. Eine Position, in der sowohl Sie als auch Ihr Baby sich wohl fühlen. Stillen beginnt bei einer richtigen Haltung!

Legen Sie Ihr Baby so an, dass sein Gesichtchen zu Ihrer Brustwarze gerichtet ist. Babys Bäuchlein liegt gegen Mamas Bauch an, Hals und Rücken liegen also gerade. Babys Näschen muss in Höhe der Brust liegen (also nicht sein Mündchen!).

Halten Sie Ihr Baby mit ausgestrecktem Unterarm fest und stützen Sie mit Ihrer Hand den Hals und Rücken Ihres Babys, nicht nur hinter seinem Köpfchen. Stützen Sie eventuell Ihre Brust mit Ihrer freien Hand. Es dürfen keine Finger auf dem Warzenhof liegen, wenn Sie Ihre Brust stützen.

Streicheln oder kitzeln Sie sanft mit Ihrer Brustwarze die Lippen des Babys, bis sein Mündchen weit offen steht. Es ist wichtig, dass das Baby sowohl die Brustwarze als auch einen großen Teil des Warzenhofs in seinen Mund nimmt. Und das geht nur, wenn es seinen Mund weit öffnet.

Wenn Ihr Baby seinen Mund gut auf hat, ziehen Sie es dann zu sich hin. So geht es von selbst richtig an die Brust. Tut es das nicht und nuckelt beispielsweise nur an der Brustwarze, lassen Sie es nicht weitertrinken. Wenn Ihr Baby nur an der Brustwarze saugt, werden die Milchdrüsen nicht genug stimuliert. Und es kann schmerzhafte Risse an Ihrer Brustwarze verursachen, die sogenannten Schrunden. Liegt Ihr Baby nicht gut an, dann ziehen Sie nicht einfach die Brust aus dem Mund Ihres Babys, sondern schieben Sie vorsichtig Ihren kleinen Finger in seine Mundecke. So lösen Sie das Vakuum, und Sie können Ihr Baby losmachen, ohne Ihre Brustwarze zu beschädigen. Beginnen Sie jetzt erneut: sorgen Sie dafür, dass Ihr Baby sein Mündchen gut weit öffnet und ziehen Sie es wieder an sich.

Versuchen Sie nicht, die Brust in einen widerwillig geöffneten Mund zu stecken. Lassen Sie Ihr Baby die Initiative ergreifen.

Wenn Ihre Brust das Näschen Ihres Babys blockiert und es dadurch nicht richtig atmen kann, dann schieben Sie die Beinchen des Kleinen weiter nach unten. Auf diese Weise kommt das Kinn gegen die Brust und bleibt das Näschen frei, um zu atmen. Drücken Sie nicht mit Ihren Fingerspitzen auf die Brust. Damit blockieren Sie die Milchkanäle.

Wenn Sie eine starke und rhythmische Saug- und Schluckbewegung im Kiefer des Babys sehen, geht es höchstwahrscheinlich gut. Liegt Ihr Kleines gut an und schmerzt das Stillen auch nicht, dann darf das Baby so lange trinken, wie es selbst will. Sie brauchen es nicht früher abzunehmen. Lassen Sie es ruhig selbst die Dauer des Fütterns bestimmen.

Es kann sein, dass das Ansaugen in den ersten Tagen etwas schmerzhaft ist. Versuchen Sie dann trotzdem, durchzuhalten. Je öfter das Baby trinkt, umso weniger wird es dann schmerzen. Bleibt das Stillen schmerzhaft, oder sind die Schmerzen nicht auszuhalten, dann konsultieren Sie schnellstmöglich eine Laktationsberatungsstelle. Ein(e) Laktationsberater(in) kann zusammen mit Ihnen herausfinden, woran die Schmerzen liegen. Er/sie kann Ihnen einige Tipps geben, um das Stillen angenehmer zu machen.

 Tipps

  • Es ist besser, auf Nachfrage zu stillen (immer nur dann, wenn das Baby selbst trinken will), statt sich an ein striktes Schema zu halten.
  • Legen Sie Ihr Baby bei den ersten Hungersignalen an: wach werden, an den Händchen sabbern, Schmatzlaute machen, suchend umherschauen, das Mündchen suchend aufsperren. Wenn Sie warten, bis es vor Hunger weint, hat es schon kostbare Energie vergeudet. Hierdurch kann es weniger an der Brust trinken.
  • Es gibt kein Maximum dafür, wie oft man stillt. Acht- bis zwölfmal Füttern pro 24 Stunden während der ersten Wochen ist ganz normal. Hiernach trinken viele Babys ca. sechsmal täglich an der Brust. Manche etwas mehr, andere etwas weniger.
  • Je öfter Sie die Brust anbieten, umso schneller kommt das Stillen in Gang und umso weniger werden Ihre Brustwarzen unter dem Saugen leiden. Wenn Ihr Baby weniger oft trinken darf, wird es viel gieriger an der Brust saugen, was eine stärkere Belastung für Ihre Brustwarzen bedeutet.
  • Bieten Sie beide Brüste an. Die Brust, an der zuletzt getrunken wurde, wird beim nächsten Stillen als erstes angeboten.
  • Halten Sie Ihr Kind nach dem Füttern kurz aufrecht, so dass es ein Bäuerchen machen kann und auch, um einen Milchrückfluss zu vermeiden.


Reaktionen: Stillen - Anlegen

Melden Sie sich an, um hier reagieren zu können! (Anmelden)
Anmelden ist kostenlos, es ist keine E-Mail notwendig.
Es hat noch niemand reagiert. Wer traut sich?



Mehr Reaktionen:



Lesen Sie die letzten Reaktionen speziell für die Artikel über Alle Bereiche | Schwanger werden | Schwangerschaft & Geburt | Babys


Die Information auf dieser Website ist nur für Unterhaltungszwecke geeignet. Benutzen Sie diese Information nicht, um medizinische Probleme zu behandeln oder festzustellen. Gehen Sie zur Beratung zu Ihrem Hausarzt oder Facharzt.

für Rosie Babybytes ©MMXI | Impressum | Datenschutz | Gebrauchsvorschriften

Mitglieder

Kostenlos Ihre eigenen Seiten mit Fotobuch auf der Website aktualisieren? Werde jetzt Mitglied

Name: Pass:

Mehr Foren:


-Allgemein::Schwanger-werden
-Allgemein::Tipps
-Babybytes-Hilfe
     Hintergrund-ändern
     Passfoto-uploaden-oder-ändern
     Persönliches-Fotobuch-Fotos-uploaden
     Profil-oder-Blog-Fotos-uploaden
     Stylesheets-ändern
Abbau-der-Pille
Alkohol
Alleinerziehende-Eltern
Auswahl-des-Geschlechts
Babyankündiger
Babyausstattung
Babynahrung
Babynamen
Babypflege
     Augenpflege
     In-der-Badewanne
     Nabelstumpf
     Nagelpflege
     Vorhaut
     Windelausschlag
     Windeln-wechseln
Basaltemperatur
Bauchgrippe
Bauchkrämpfe
Beckeninstabilität
Bettruhe
Blasenentzündung
Blutdruck
     Hoher-Blutdruck-(Hypertonie)
     Niedriger-Blutdruck-(Hypotonie)
Blutungen-und-Wunden
Blutverlust
     1-Erstes-Schwangerschaftsdrittel
     2-Zweites-Schwangerschaftsdrittel
     3-Drittes-Schwangerschaftsdrittel
Brüste
Bänderschmerzen
     Lumbalbandage-oder-Miederhose
     Stützstrumpfhose
Bäuerchen-und-Luftschlucken
CTG-(Kardiotokographie)
Daumenlutschen-und-Nuckeln
     Daumenlutschen-abgewöhnen
Depressionen-nach-der-Schwangerschaft
Depressionen-während-der-Schwangerschaft
Drogen-und-Schwangerschaft
Durchfall-(Diarrhö)
Ein-Brüderchen-oder-Schwesterchen
Entwicklung-des-Fetus
Erkennen-von-Zyklen
Ernährung-während-der-Schwangerschaft
Ersticken-und-Verschlucken
Essstörungen
Fieber
     Fieberkrämpfe
Flaschennahrung
Flüssigkeitsansammlung-(Ödem)
Fontanellen
Fünfte-Krankheit
Geburt
     Einleiten
     Geburtspositionen
     Kaiserschnitt
     Krankenhausentbindung
     Schmerzen
     Vorbereitungen
     Vorwehen-(Braxton-Hicks)
Gewichtsverlust-des-Babys
Gewichtszunahme
Großfamilien
Haarpflege
Hautveränderungen
Hämorrhagie-(Blutung)
Hämorrhoiden
Impfungen
Junge-oder-Mädchen
Kaffee
Kindsbewegungen
Kopfgneis-(Hauterkrankung)
Kopfschmerzen
Krampfadern
Känguru-Methode-(Känguruing)
Körperkarte-der-Beschwerden
Leistenbruch
Listeriose
Magensäure
Mund-zu-Mund-Beatmung
Nabel-und-Schwangerschaft
Nasenbluten
Obstipation-(Verstopfung)
Ohnmächtig-werden
Ohrenentzündung
Ohrlöcher-stechen-lassen
Ovulationskalender
PCOS
Prämenstruelles-Syndrom-(PMS)
Rauchen
Reisen-während-der-Schwangerschaft
     Autogurte
Respiratorische-Affektkrämpfe
Restless-Legs-Syndrom-(RLS)
Rhesusfaktor
Robben-und-Krabbeln
Rückenschmerzen
Sauberkeitstraining
Schief-wachsender-Kopf
     Kopforthese
Schleimpfropfen
Schwanger-werden-30-Tipps
Schwanger,-schnell-nach-Ihrer-Entbindung
Schwangerschaft-über-35
Schwangerschaftsabbruch
Schwangerschaftsdiabetes
Schwangerschaftsfabeln
Schwangerschaftsstreifen-(Striae)
Schwangerschaftssymptome
Schwangerschaftstests
Schwiegermütter
Schwitzen-und-Hitzebläschen
Sechste-Krankheit
Sicherheit
     Auf-Reise
     Autositz
     Babyzimmer
     Badezimmer
     Balkon
     Fahrradsitz
     Küche
     Treppe
     Vergiftung
     Wohnzimmer
Sinnesorgane:-Was-kann-Ihr-Baby
Steißlage
Stillen
     Abpumpen
     Anlegen
     Clusterphasen
     Gründe-aufzuhören
     Langzeitstillen
     Menstruation
     Milchkanäle-und-Brustentzündung
     Milchproduktion
     Milchspendereflex
     Physische-Folgen
     Soor
     Stilldauer
     Stillen-am-Arbeitsplatz
     Vorteile
     Warzenschrunden
Stumpfes-Auge-(Amblyopie)
Tag-Nacht-Rhythmus
Teenager-Schwangerschaft
     Hilfe
Tests-vor-der-Schwangerschaft
     Candida-Infektion
     Chlamydien
     Hepatitis-B
     HIV-und-AIDS
     Hämoglobin
     Irreguläre-Antikörper
     Röteln-(Rubella)
     Toxoplasmose
     Vaginaler-Ausfluss
     Windpocken
Tests-während-der-Schwangerschaft
     Chorionzottenbiopsie
     Der-Kombinationstest
     Fruchtwasserpunktion
     Gruppe-B-Streptokokken
     Hämoglobingehalt
     Nabelschnurpunktion
     Neuralrohrdefekt
     Triple-Test
     Ultraschall
     Vaterschaftstest-(zu-Hause)
Traditionen-nach-der-Geburt
     Babypinkeln
     Geburtssuppe
     im-Ausland
     Weggen-wegbringen
     Weisertwecken-(Bayern)
Träume-während-der-Schwangerschaft
Ultraschall-(Sonografie)
Umstandskleidung
Unfruchtbarkeit
     Fruchtbarkeitsbehandlungen
     Fruchtbarkeitsprobleme-bei-der-Frau
     Fruchtbarkeitsprobleme-beim-Mann
Urinieren
UV-Strahlung-und-Schwangerschaft
Vater-werden
Ventriculomegalie
Verhütungsmittel
     Verhütungsmittel-nach-der-Geburt
Verlust
     Blighted-Ovum
     EUG
     Fehlgeburt
Vorzugshaltung-Tipps
Wachstumsrückstand
Was-ist-sicher-und-unsicher
     Essen
     Karriere
     Medizinisch
     Pflege-und-Kosmetika
     Schlaf
     Sex
Wasserkopf-(Hydrocephalus)
Wiegentod
Windpocken
Übelkeit
     Austrocknung
     Hyperemesis-gravidarum-(HG)
Zahnpflege
Zangengeburt-oder-Saugglockengeburt
Zwillinge
     Entbindung-bei-Zwillingen
     Komplikationen
     Routinen-aneignen
     Während-der-Zwillingsschwangerschaft
Zähne



Alle Bereiche
Schwanger werden
Schwangerschaft & Geburt
Babys