Stillen


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 Stillen, die beste Nahrung
Stillen ist die natürlichste und die beste Babynahrung, die es gibt. Sie ist spezifisch zusammengestellt, um Ihrem Baby alles zu geben, was es braucht, in jedem Alter und in allen Situationen. Ihre Zusammenstellung passt sich von selbst dem Alter des Babys an, sogar bis zum Kleinkindalter. Normale Krankheiten wie Erkältung, Grippe, Durchfall oder Hautinfektionen können nicht durch das Stillen übertragen werden. Darüber hinaus werden Antikörper, die die Krankheit bekämpfen, über die Muttermilch an das Baby übertragen. Muttermilch passt sich sogar an die spezifischen Wetterumstände an, denen Mutter und Kind ausgesetzt sind. Bei warmem Sommerwetter ist Muttermilch beispielsweise wässriger und durstlöschender als in den Wintermonaten.

Muttermilch enthält mehr als 1000 Komponente, viel mehr als in Milchpulver enthalten sind. Kunstnahrung sollte daher auch mehr als eine Notlösung für Babys betrachtet werden, die aus dem ein oder anderen Grund nicht gestillt werden können.

 Baby und Brust, ein perfektes Team
Wenn Sie genau wissen, was Sie tun müssen, was Ihnen bevorstehen kann und was Sie tun können, wenn es mal beim Stillen nicht gleich glücken sollte, wird das Stillen vielfach einfacher. Sie und Ihr Baby können sich schnell aneinander gewöhnen. Stillen ist zwar natürlich, aber es dauert schon etwas, bevor Sie und Ihr Baby aneinander gewöhnt sind. Geben Sie sich und Ihrem Baby also etwas Zeit zum Kennenlernen. Tipps, damit es besser klappt:

  • Beginnen Sie so schnell wie möglich nach der Geburt mit dem Anlegen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Baby richtig ansaugt.
  • Seien Sie geduldig und bleiben Sie ruhig, auch wenn es gerade mal nicht gelingen sollte.
  • Bevor Sie ein weinendes Baby stillen, sollten Sie erst versuchen, es zu beruhigen.
  • Bitten Sie ruhig um Hilfe, wenn es Ihnen doch nicht glückt.

Stillen ist eine Geschicklichkeit, die Sie allmählich immer besser beherrschen werden. Die Chance auf Erfolg wird größer, wenn Sie sich in die Techniken vertiefen, wenn Sie wissen, was Sie bei kleinen Problemen tun können und wenn Sie um Hilfe bitten, wenn Sie sie brauchen.

 Tipps zum Stillen

  • Es ist besser, auf Nachfrage zu stillen (wenn das Baby es selbst will), statt sich an ein striktes Schema zu halten.
  • Legen Sie Ihr Baby bei den ersten Hungersignalen an: wach werden, an den Händchen sabbern, Schmatzlaute, suchend umherschauen, das Mündchen suchend aufsperren. Warten Sie, bis es vor Hunger weint, dann hat es schon kostbare Energie verschwendet. Dadurch trinkt es wahrscheinlich weniger an der Brust.
  • Sorgen Sie gut für sich selbst. Essen Sie gesund und ruhen Sie sich zwischendurch aus. Das fördert die Milchproduktion.
  • Warten Sie mit dem Geben von abgekühlter Muttermilch, bis dass das Stillen zur Routine geworden ist und die Milchproduktion problemlos verläuft. Normalerweise können Sie zum ersten Mal nach vier bis sechs Wochen Milch abkühlen. Berücksichtigen Sie, dass das Fläschchen geben für ein Baby ungewohnt ist. Das Trinken aus einem Fläschchen erfordert schließlich eine andere Technik als das Trinken an der Brust. Im ungünstigsten Fall kann das Baby letztendlich sogar den Sauger statt der Brust bevorzugen.
  • Achten Sie auf Hinweise, die bedeuten könnten, dass Ihr Baby nicht genug Milch aufnimmt: große Begierde zum Trinken, ein unzufriedenes Baby, weinig Urin in der Windel und wenn das Füttern sehr lange dauert. Wenn das Baby sechs Tage alt ist, braucht es ungefähr sechs bis acht frische Windeln am Tag, ist es nach jeder Mahlzeit zufrieden und wird von selbst alle ein bis drei Stunden wach für eine neue Mahlzeit. Die ersten Wochen sind acht bis fünfzehn Mahlzeiten am Tag normal. Wenn Sie sich Sorgen über Ihre Milchproduktion machen, können Sie mit einem/einer Laktationsberater(in) sprechen.
  • Haben Sie Beschwerden mit verstopften Milchkanälen, dann informieren Sie sich im Hauptmenü `Stillen` -Milchkanäle-und-Brustentzündung-.
  • Leiden Sie unter Schrunden, dann informieren Sie sich im Hauptmenü `Stillen` -Warzenschrunden-.

 Die Farbe von Muttermilch
Die erste Milch wird `Kolostrum` genannt. Es ist eine hellgelbe Flüssigkeit. Sie ist reich an Proteinen, Nährstoffen und Antistoffen, die das Baby gegen Infektionen schützt. Wenn Sie das Baby direkt nach der Geburt schon stillen, kann es von diesem Kolostrum profitieren. Schon nach ein bis sieben Tagen verändert sich das Kolostrum in `normale` Muttermilch.

Muttermilch kann eine bläuliche Farbe haben. Das ist die erste Milch, die beim Stillen aus Ihrer Brust kommt (Vormilch). Sie ist dünner und wässriger als die anschließende Muttermilch. Gegen Ende des Fütterns wird die Milch allmählich dicker. Sie ist dann auch fettreicher. Wenn Sie die Milch abpumpen, wird das Fett (oder die Sahne) im Fläschchen nach oben steigen.

 Wie das Baby sich auf das Stillen vorbereitet
Noch bevor Babys geboren sind, lernen sie schon die Basiskenntnisse, die sie nach der Geburt brauchen.

  • Wenn Sie 11 Wochen (fast drei Monate) schwanger sind, hat Ihr Baby gelernt, wie es schlucken muss. Babys schlucken Fruchtwasser in der Gebärmutter.
  • Wenn Sie 24 Wochen (sechs Monate) schwanger sind, hat Ihr Baby das Saugen gelernt. Babys verbringen vor der Geburt viel Zeit mit ihren Händen nah am Mund. Auf Ultraschall sind Babys häufig zu sehen, während sie an einem Daumen, Finger oder Hand saugen.
  • Wenn Sie 32 Wochen (acht Monate) schwanger sind, hat Ihr Baby gelernt, sich zur Brust hin zu bewegen. Das Baby wird seinen Kopf drehen, wenn dieser berührt wird. Es wird den Mund öffnen, wenn die Unterlippe berührt wird. Zu dieser Zeit kann das Baby auch kontrolliert saugen und schlucken.
  • Wenn Sie 37 Wochen (neun Monate) schwanger sind, hat Ihr Baby gelernt, wie es saugen, schlucken und atmen muss. Diese drei Kenntnisse braucht Ihr Kind, damit es nach der Geburt an der Brust trinken kann.


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