Geburt - Schmerzen


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Wenn Sie vor der Entbindung etwas nervös sind, sind Sie nicht allein. Tief in Ihrem Herzen wissen Sie, dass die Entbindung – nennen wir es so – eine Herausforderung ist. Vielleicht haben Sie einige Horrorgeschichten über Entbindungen gehört, warum sollten Sie also nicht ängstlich sein? Trotzdem ist es wichtig, dass Sie die Entbindung mit der Überzeugung angehen, dass alles gut verlaufen wird. Nervöse, ängstliche Frauen haben nämlich mehr Adrenalin. Adrenalin hemmt die Ausschüttung der schmerzstillenden Endorphine. Adrenalin hemmt auch das wehenstimulierende Oxytozin. Nervöse Frauen haben deswegen, während einer längeren Entbindung, mehr Schmerzen und können sogar Schmerzmittel benötigen. Ruhige, selbstsichere Frauen scheinen die Schmerzen besser anzunehmen/zu vertragen.

 Vermindern Sie Ihre Sorgen

  • Sie können auflisten, was Sie bei der Schwangerschaftsbegleitung gelernt haben. Wenn Sie wissen, was Sie während der Entbindung erwarten kann, sind Sie weniger ängstlich, wenn die Wehen schneller kommen und heftiger werden.
  • Sie sollten Bücher und Zeitschriften über die Entbindung lesen. Weil jede Entbindung anders ist, ist es nützlich, möglichst viel über verschiedene Entbindungen zu wissen.
  • Versuchen Sie, möglichst viel am Entbindungsvorgang teilzunehmen und zu helfen. Sie könnten einen Entbindungsplan erstellen, in dem Sie sich eigene Ziele setzen.
  • Ihre Ängste können Sie mit Ihrem Partner teilen. Lassen Sie ihn wissen, dass Sie sich auf seine Unterstützung und Kraft während der Entbindung verlassen.
  • Seien Sie sich bewusst, dass die eigentliche Entbindung nicht lange dauert. Durchschnittlich sind es vierzehn Stunden beim ersten Baby – und das ist größtenteils die relativ einfache erste Phase der Entbindung. Bedenken Sie auch, dass die Schmerzen der Entbindung meistens vergessen sind, wenn die Euphorie einsetzt, wenn Sie Ihr neues Baby sehen.
  • Sie können emotionelle Unterstützung bei einer Freundin, die Sie vielleicht während der Schwangerschaftsbegleitung kennengelernt haben, suchen. Teilen Sie Ihre Sorgen mit ihr.
  • Es gibt Schmerzlinderung. Sie werden nicht als ‘Looser’ oder ‘Schwächling’ angesehen, wenn Sie darum bitten. Es gibt Schmerzlinderung, die Ihnen und dem Baby nicht schadet und wobei Sie trotzdem die ganze Geburt bewusst miterleben.
  • Denken Sie daran, dass Frauen schon tausende Jahre erfolgreich Kinder geboren haben, auch ohne Gymnastik, Schmerzlinderung, Geburtshilfe oder auch ohne jegliche medizinische Hilfe.
 Ihre Optionen zur Schmerzlinderung
Wenn es um den Umgang mit Schmerzen während der Entbindung geht, haben Sie zahlreiche Optionen. Sie werden diese sicher mit Ihrem Arzt besprechen wollen und entscheiden, welche Methode für Sie am besten geeignet ist. Wenn die Atemübungen und Massagetechniken Ihrer Schwangerschaftsbegleitung nicht ausreichen, können Sie eine Behandlung wählen. Das beinhaltet auch nicht-medikamentöse Schmerzlinderung. Hier finden Sie eine kurze Aufstellung von schmerzlindernden Optionen:

Es gibt vier Basisoptionen, die Sie erwägen können:
  1. Die Periduralanästhesie bzw. Epiduralanästhesie (Rückeninjektion). Der Arzt bringt einen dünnen Schlauch am Unterrücken ein, wodurch jede Stunde ein Schmerzmittel verabreicht wird. Diese Betäubung sorgt dafür, dass Sie völlig bei Bewusstsein bleiben, aber dass die Nerven und Motorik betäubt werden. Die Betäubung wirkt nach 20-30 Minuten. Sie können beispielsweise Ihre Beine etwas bewegen, spüren Sie aber nicht oder nur ganz leicht. Wenn die Entbindung beginnt, können Sie die Wehen nicht fühlen und wissen auch nicht, wann Sie pressen müssen, was ein Nachteil ist. Eine stärkere Version ist die Spinalnarkose, bei der das Mittel ins Rückenmark eingebracht wird. Das wirkt viel schneller.
  2. Die kontinuierliche Epiduralanästhesie. Bei dieser neueren Methode wird kontinuierlich etwas Betäubungsmittel verabreicht, statt einer größeren Menge in Abständen. Bei dieser Methode fühlen Sie keine Schmerzen, aber Ihre Motorik funktioniert noch. Sie können mit Pressen helfen.
  3. Die mobile Epiduralanästhesie. Diese neueste Option hält Sie mobil. Sie können sich bei Ihrem Arzt darüber erkundigen.
  4. Betäubende Mittel wie Pethidin (Dolantin). Dieses Opiat bzw. Opioid (ein Morphin verwandtes Schmerzmittel) nimmt die schlimmsten Schmerzen weg. Sie finden einen ausführlicheren Artikel auf Geburt Pethidin Opioide.
 Medikamentenfreie Schmerzlinderung
Außer den medikamentösen schmerzlindernden Methoden können Sie auch die folgenden Alternativen erwägen:
  • Hydrotherapie, ein Wannenbad für die Wassergeburt. Der große Vorteil einer Wassergeburt ist, dass Sie besser entspannen können, wodurch die Entbindung weniger schmerzhaft wird. Bei dieser Art der Entbindung sitzen Sie in einem Wannenbad mit warmem Wasser. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Ihr Baby ertrinkt, denn ein Baby benutzt seine Lungen zum ersten Mal, wenn es in Berührung mit Luft kommt. Sie können sich beim Arzt oder im Krankenhaus mehr Informationen holen.
  • Selbsthypnose. Sie ermöglicht Ihnen, sich selbst zu entspannen, indem Sie an etwas Schönes denken.


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