Flaschennahrung


Flaschennahrung
Flaschennahrung

Wenn Sie Ihrem Kind (künstlich zubereitete) Flaschennahrung geben wollen, können Sie am besten eine vollständige Säuglingsnahrung verwenden. Diese enthält alle Nährstoffe, die Ihr Kind benötigt. Geben Sie Ihrem Kind Nahrung, wenn es danach fragt. Jedes Kind hat wieder einen eigenen Rhythmus. Die meisten Kinder wollen ungefähr sechsmal pro Tag eine Flasche. Aber es gibt Kinder, die weniger oft trinken und andere trinken wiederum etwas öfter. Wenn Ihr Kind nicht mehr trinken will, dann zwingen Sie es nicht dazu. Das Fläschchen braucht nicht leer getrunken zu werden. Ein Kind braucht pro Tag ungefähr 150 Milliliter (ml) Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht. Wenn Ihr Kind also 5 kg wiegt, braucht es am Tag ungefähr 5 x 150 ml= 750 ml Flüssigkeit. Hier kommt das Milchpulver noch hinzu. Ihr Kind bekommt auf jeden Fall genug Nahrung, wenn es gut wächst, gut Wasser lässt und wenn es lebhaft ist.

Bei vollständiger Säuglingsnahrung braucht Ihr Kind kein zusätzliches Vitamin D und Vitamin K. Diese Vitamine sind schon in dem Milchpulver. Außer normaler Säuglingsnahrung gibt es auch spezielle Nahrung für hungrige und spuckende Babys. Außerdem gibt es Nahrung auf Sojabasis und laktosearme Nahrung. Bei eventuellen Beschwerden ist es nicht vernünftig, einfach eine andere Nahrung zu wählen. Es ist besser, mit der zuständigen Beratungsstelle Rücksprache zu halten.

Zubereiten der Flasche
Die Flasche muss sehr genau und sauber zubereitet werden. Wenn Sie das nicht beachten, könnte Ihr Kind krank werden. Befolgen Sie für die Zubereitung die Anweisungen auf der Verpackung. Es können, wenn es wirklich erforderlich sein sollte, ein oder zwei Flaschen im Voraus zubereitet werden. Sie müssen dann aber direkt nach der Zubereitung in den Kühlschrank gestellt werden und die Temperatur im Kühlschrank muss unter 4°C liegen. Die zubereitete Flaschennahrung können Sie nicht länger als acht Stunden im Kühlschrank bewahren. Gießen Sie Reste immer weg.

Die Haltung ist wichtig
Nehmen Sie Ihr Baby, wenn Sie ihm die Flasche geben wollen, auf den Schoß. Lassen Sie es nicht in einem Babystühlchen oder im Bett trinken. Der körperliche Kontakt mit dem Baby ist wichtig. Außerdem ist das Risiko auf Verschlucken kleiner, wenn Sie Ihr Baby während des Trinkens auf dem Schoß festhalten. Um dafür zu sorgen, dass Ihr Kind nicht zu viel Luft schluckt, muss der Sauger während des Stillens mit der Flasche immer mit Milch gefüllt sein. Mit der Flasche bekommt ein Kind leichter zu viel an Nahrung als mit dem Stillen. Das Trinken aus der Flasche geht immer einfacher und schneller. Daher wollen Sie vielleicht mit dem Füttern weitermachen, bis die Flasche leer ist. Das ist nicht gut. Es ist besser, aufzuhören, wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind nicht mehr trinken will.

N.B.: Geben Sie einem Kind vor seinem ersten Geburtstag keinen Honig. In Honig kann eine bestimmte Bakterie sein, von der sehr kleine Kinder krank werden können.



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