Blutverlust - 2-Zweites-Schwangerschaftsdrittel


Blutverlust 2-Zweites-Schwangerschaftsdrittel
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Es kann vorkommen, dass Sie während Ihres zweiten Schwangerschaftsdrittels (Schwangerschaftstrimenon) Blutverlust haben. Es gibt viel vorkommende Ursachen, die Blutungen im zweiten Drittel der Schwangerschaft zur Folge haben, wie z.B. das Wachsen des Gebärmutterhalses oder Entzündungen. Blutungen können eine Bedrohung bilden, sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind. Die häufigste Ursache von starkem vaginalem Blutverlust in der späteren Zeit Ihrer Schwangerschaft ist ein Problem mit der Plazenta. Nehmen Sie bei jeder Form von Blutverlust oder Blutungen Kontakt mit Ihrem Gynäkologen auf. Ihr Gynäkologe wird versuchen, die Ursache für die Blutung festzustellen. Seien Sie nicht zurückhaltend beim Berichten Ihrer Symptome, z.B. wie viel Blut Sie verloren haben, wie es aussah und ob es Blutklumpen oder Gewebe enthielt. Wenn Sie Damenbinden benutzt haben, um das Blut zu absorbieren, dann merken Sie sich, wie viele Sie gebraucht haben. Diese Informationen können Ihrem Gynäkologen helfen, festzustellen, ob der Blutverlust normal ist oder ob es einen ernsthafteren Grund der Ursache gibt.

Obwohl eine Fehlgeburt im zweiten Schwangerschaftsdrittel nicht so oft vorkommt, ist das Risiko darauf noch nicht ausgeschlossen. Wenn Sie Beschwerden von Krämpfen und Blutverlust haben, dann nehmen Sie unmittelbar Kontakt mit Ihrem Gynäkologen auf. Manchmal kann eine drohende Fehlgeburt abgewendet werden, wenn Sie früh genug signalisiert wurde.

Vaginale Blutungen im zweiten Schwangerschaftsdrittel können durch eine Gebärmutterhalsinfektion, einen entzündeten Gebärmutterhals oder eine Erweiterung des Gebärmutterhalses verursacht werden. Manchmal kann eine leichte Blutung des Gebärmutterhalses ein Zeichen für eine Gebärmutterhalsinkompetenz sein. Hierbei öffnet sich der Gebärmutterhals spontan, was zu einer frühzeitigen Entbindung führen kann. Das geschieht meistens zwischen der 18. und 23. Woche der Schwangerschaft und erfordert unmittelbare medizinische Behandlung. Wenn es rechtzeitig erkannt wird, kann der Arzt das Öffnen des Gebärmutterhalses mit einer Cerclage (Gebärmutterhalsumschlingung) verhindern. Da die Durchführung einer Cerclage ein operativer Eingriff ist, sollten Sie sich immer eine zweite Meinung einholen.

Wenn Sie mittleren bis starken Blutverlust während des zweiten Schwangerschaftsdrittels haben, kann es sich um eine Placenta praevia handeln. Placenta praevia entsteht, wenn die Plazenta zu niedrig in der Gebärmutter liegt und dadurch die Öffnung des Geburtskanals bedeckt. Das wichtigste Symptom von Placenta praevia ist hellroter vaginaler Blutverlust ohne Schmerzen. Die Blutung kann plötzlich aufhören, aber kommt fast immer zurück. Dies ist eine ernsthafte Komplikation in der Schwangerschaft und erfordert unmittelbare medizinische Behandlung.

Wenn die Plazenta sich vorzeitig von der Innenseite der Gebärmutter löst, kann dies Blutverlust in der Gebärmutter verursachen. Diese seltene Erkrankung ist eine vorzeitige Plazentalösung und unter dem Namen `Abruptio placentae` bekannt. Blutungen, die durch Abruptio placentae verursacht werden, können leicht bis stark sein. Die Blutung geht meistens mit Bauchschmerzen einher.

Eine seltene, aber gefährliche Ursache vaginaler Blutungen während der Schwangerschaft ist ein Gebärmutterriss. Das kommt bei Frauen vor, die bei einer früheren Schwangerschaft einen Kaiserschnitt hatten. Ein Riss in der chirurgischen Narbe in der Gebärmutter verursacht intensive Bauchschmerzen und Empfindlichkeit. Hierdurch gelangt das Baby teilweise oder ganz in die Bauchhöhle.

Leichter Blutverlust zwischen der 20. und der 37. Woche der Schwangerschaft kann eine Ankündigung für eine frühzeitige Entbindung sein. Eine frühzeitige Entbindung ist meistens mit Druck im Becken oder im Bauch, ziehenden Rückenschmerzen, Bauchkrämpfen oder Zusammenziehen der Gebärmutter verbunden. Wenn Sie Signale oder Symptome einer beginnenden Entbindung vor der 36. Woche Ihrer Schwangerschaft haben, dann nehmen Sie direkt Kontakt mit Ihrem Gynäkologen auf.

Ein anderer Grund für Blutverlust oder Blutungen während des zweiten Schwangerschaftsdrittels kann die Austreibung des Schleimpfropfens sein. Während der Schwangerschaft wird der Eingang des Gebärmutterhalses von einem dicken Schleimpfropfen verschlossen, der dafür sorgt, dass Bakterien oder andere Krankheitskeime nicht in die Gebärmutter kommen können. Wenn Ihr Körper sich auf die Entbindung vorbereitet, wird der Gebärmutterhals dünner und der Schleimpfropfen löst sich. Wenn dies passiert, werden Sie einen dickflüssigen, kleisterartigen Ausfluss sehen, der Blut enthalten kann. Man nennt es Schleimpfropfabgang. Dieser ganze Vorgang ist ein völlig normales Zeichen, der ab ungefähr zwei Wochen vor dem Tag der Entbindung auftreten kann. Manche Frauen verlieren ihren Schleimpfropfen aber schon früher.

Nehmen Sie mit Ihrem Gynäkologen Kontakt auf, wenn Sie Blutverlust oder Blutungen im zweiten Schwangerschaftsdrittel haben. Bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie zum Krankenhaus müssen, damit die Ursache der Blutung festgestellt werden kann. Rufen Sie Ihren Gynäkologen unmittelbar an, wenn ein Blutverlust mit Schmerzen, Krämpfen, Fieber, Schüttelfrost oder Zusammenziehen verbunden ist. Meistens wird es einen harmlosen Grund geben für den Blutverlust, der nicht schädlich für Sie oder Ihr Baby ist; aber der Arzt kann dies nicht über das Telefon feststellen. Ihr Gynäkologe wird wahrscheinlich einen Ultraschall vorschlagen, um zu kontrollieren, ob eine Placenta praevia vorliegt. Wenn Placenta praevia ausgeschlossen ist, werden Sie eine vaginale Untersuchung erhalten, um zu sehen, ob Ihr Gebärmutterhals erweitert ist. Sie werden vielleicht auch an Monitore angeschlossen, die das Zusammenziehen der Gebärmutter registrieren und die Herzschläge Ihres Babys kontrollieren können. Wenn Sie viel Blut verloren haben, brauchen Sie vielleicht eine Infusion oder eine Bluttransfusion. Außerdem werden die Ärzte gut auf Signale achten, die darauf hinweisen, dass Ihr Baby in Not ist.

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