Bauchkrämpfe


Bauchkrämpfe
Bauchkrämpfe

Darmkrämpfe bei Ihrem Baby gehören oftmals dazu. Und ja, sie gehen auch wieder vorüber. Aber inzwischen haben Sie das Problem... Es kann für die Eltern erschöpfend sein. Sie sehen, wie viele Schmerzen Ihr Baby hat. Das Weinen scheint manchmal überhaupt nicht aufzuhören, was Sie auch versuchen. Manchmal scheint nichts zu helfen. Es ist ganz bestimmt nicht seltsam, wenn Sie selbst deswegen in Tränen ausbrechen.

Darmkrämpfe kommen bei fast allen Babys vor. Allerdings öfter bei flaschengenährten Babys als bei gestillten Babys. Das Verdauungssystem des Babys ist noch nicht ausgereift, wenn es geboren wird. Krämpfe entstehen meistens durch Luftbläschen im Darm, der noch reifen muss.

Im Allgemeinen beginnen die Krämpfe zwischen der zweiten und dritten Woche nach der Geburt. Manchmal etwas früher. Nach drei Monaten kommen sie aber nur noch selten vor. Manchmal scheint es, als ob die Bauchkrämpfe von dem einen auf den anderen Moment verschwunden sind.

Manche Eltern wissen sofort, dass es sich um Krämpfe handelt, aber für viele andere ist es ein Rätsel. Darum ist es ratsam, den Kinderarzt aufzusuchen. Er kann das Baby untersuchen und feststellen, ob das Baby eventuell eine Allergie gegen Kuhmilch, Gluten oder andere Nährstoffe hat. Eine Entzündung oder Infektion des Verdauungskanals muss auch ausgeschlossen werden, genauso wie andere mögliche Probleme.

Bauchkrämpfe erkennen
Bei Bauchkrämpfen faltet das Baby oft die Beinchen und/oder bewegt spastisch die Ärmchen. Es weint untröstlich. Das Baby beugt sich vornüber, spannt die Bauchmuskeln an und tritt mit den Füßchen. Es kann Sie manchmal fragend anschauen. Das Weinen ist sehr kräftig und kann manchmal lange dauern. Oft sind es lang anhaltende Weinkrämpfe pro Tag. Das Weinen kann kurz aufhören, aber nach 15 bis 30 Minuten beginnt es wieder. Sie können auch deutlich sehen, dass Ihr Kind Schmerzen hat.

Was können Sie tun
Es sind schon so viele Ratschläge im Umlauf. Jeder hat einen guten Rat. Was bei dem einen Baby ein Wundermittel zu sein scheint, hilft bei einem anderen Baby leider überhaupt nicht.

  • Legen Sie Ihr Baby mit dem Bauch auf Ihre Knie. Mit der einen Hand halten Sie es gut fest, mit der anderen Hand streicheln, reiben oder klopfen Sie sanft auf den Rücken. Sie können das Baby auch mit dem Bauch auf Ihren Arm legen.
  • Nehmen Sie Ihr Baby in Sitzhaltung auf sich und lehnen sich etwas nach hinten, sodass Ihr Baby mit seinem Rücken gegen Ihre Oberschenkel anlehnt. Nehmen Sie die Füße des Babys und lassen Sie es die Beinchen ständig anziehen (das tun Sie mit Ihrer Hand). So kann die Luft etwas einfacher aus dem Darm entweichen.
  • Machen Sie mit den Beinen Ihres Babys Fahrradbewegungen. Wenn Sie das kurz durchhalten, kann es sein, dass Ihr Baby ruhiger davon wird.
  • Für viele Babys kann ein warmes Bad (oder Tummy Tub) entspannend wirken.
  • Erwärmen Sie ein hydrophiles Tuch. Wickeln Sie es um das Bäuchlein des Babys. Sie können es auch mit einem warmen Kirschkernkissen oder einer Wärmeflasche versuchen, die Sie gegen das Bäuchlein Ihres Babys legen.
  • Bei manchen Babys wirken Geräusche sehr gut. Diese Babys können von einem Staubsauger, vom Summen der Abzugshaube oder Wäschetrockner ruhiger werden oder von einer ruhigen Musik.
  • Fahren Sie ein Stückchen mit dem Auto. Das findet das Baby oft herrlich (schalten Sie dabei Musik ein). Für Sie ist es auch sehr gut, um kurz zu entspannen.
  • Die meisten Babys werden ruhig, wenn sie nahe bei Mama sein dürfen. Wenn Sie gern Ihre Hände frei halten, dann können Sie Ihr Baby in einem Tragetuch bei sich tragen. Wenn Sie Ihr Baby mit dem Bauch gegen Ihren Bauch tragen, stimuliert das die Verdauung Ihres Babys.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Baby nach dem Stillen ein Bäuerchen machen kann. Luft im Magen kann Krämpfe verursachen.
  • Bei vielen Babys helfen homöopathische Tropfen (auf Basis von Fenchel, Kamille oder Kümmel). Diese sind in der Apotheke oder in der Drogerie erhältlich. Die Tropfen dürfen jedoch nicht bei einer Kuhmilchallergie verabreicht werden.
  • Bei Flaschennahrung können Sie versuchen, die Nahrung zu wechseln. Das sollten Sie aber nicht zu oft tun. Berücksichtigen Sie, dass das Baby sicher einige Tage braucht, um sich an die neue Nahrung zu gewöhnen.
  • Bereiten Sie auf normale Weise etwas Rotbuschtee zu. Lassen Sie ihn abkühlen und mischen Sie davon etwas in den Brei oder in die Flaschennahrung. Sie können Ihrem Baby, wenn es Durst hat, ein bisschen Rotbuschtee zu trinken geben.
  • Wenn Sie stillen, dann geben Sie Ihrem Baby besser keinen Tee. Aber Sie können als Mama Rotbusch- oder Fencheltee trinken. Die beruhigenden Eigenschaften dieses Tees gehen dann in die Muttermilch über.
  • Wenn Sie stillen, lassen Sie Ihr Baby dann selbst die Dauer der Fütterung bestimmen und nehmen Sie es nicht zu schnell von der Brust. Auf diese Weise bekommt es auch die fettere Nachmilch, die bei der Verdauung hilft.
  • Versuchen Sie nicht, alle Probleme alleine zu bewältigen. Lassen Sie sich ab und zu von Ihrem Partner, einer Freundin oder Ihrer Mutter ablösen.
  • Halten die Bauchkrämpfe an, dann dürfen Sie sich ruhig ein time-out gönnen! Gehen Sie für eine Stunde oder vielleicht einen Nachmittag raus. Fragen Sie eine Freundin, auf Ihr Baby aufzupassen. Wenn es Ihnen angeboten wird, dann nehmen Sie es einfach an. Versuchen Sie nicht, sich selbst zu viel zuzumuten. Nach ein paar freien Stunden, die Sie für sich selbst in Anspruch genommen haben, fühlen Sie sich fitter und schaffen Sie die Pflege Ihres Babys und alle andere Arbeiten viel besser, was Ihrem Baby und Ihrer Familie zugute kommt.
Und versuchen Sie, sich zu merken, dass eigentlich jedes Baby diese Zeit überbrücken muss. Hieran können Sie wenig verändern. Darmkrämpfe sind sehr unangenehm. Es kann Sie sehr traurig machen, zu sehen, dass Ihr Kind so viele Schmerzen hat; sie gehen jedoch wirklich vorüber!

Haben Sie vielleicht einen guten Tipp gegen Darmkrämpfe, dann hinterlassen Sie ihn bitte hier. Es kann genau der goldene Tipp sein für die Mutter, die schon alles bei ihrem Baby versucht hat.

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