Babypflege - Windelausschlag


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Windelausschlag (Windelekzem) ist eine Entzündung der Haut im Windelbereich. Bei der Entstehung von Windelausschlag spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

Die Haut sieht entzündet aus, oft bleiben die Leisten- und Pofalte verschont, aber sicherlich nicht immer. Fast alle Babys bekommen einmal Windelausschlag. Manchmal können außer Rötungen auch Bläschen, kleine Wunden oder Schuppen auftreten.

In den ersten drei Wochen nach der Geburt sind die Babys meistens frei von Windelekzemen, ab der dritten Lebenswoche kann sich das Ekzem entwickeln. Es kommt bei Jungen und Mädchen gleich häufig vor. Der Ausschlag ist nicht gefährlich, aber ein Baby kann sehr darunter leiden und viel weinen. Die Haut kann sehr irritiert sein. Vor allem, wenn angegriffene Stellen wieder mit Urin oder Stuhl in Kontakt kommen, tut es weh.

 Wie entsteht Windelausschlag
Es gibt verschiedene Faktoren, die zum Entstehen von Windelausschlag beitragen. Windelekzem ist nicht unbedingt bei jedem Baby gleich, weil nicht bei jedem Kind verschiedene Faktoren eine gleich große Rolle spielen.

 Die Hauptfaktoren sind

  • Reibung: Die Haut kann durch die Reibung zwischen der Windel und der Haut leicht beschädigt werden. Das Ekzem ist meistens dort am schlimmsten, wo die Haut direkten Kontakt zur Windeloberfläche hat, und zwar auf der Innenseite der Oberschenkel, dem Po und den Geschlechtsteilen. Der Stoff, womit die Innenseite der Windel angefertigt wird, spielt eine wichtige Rolle beim Entstehen von Windelekzem.
  • Wasser: Die Haut wird durch längeren Kontakt mit Wasser weich. Dadurch kann die Haut, beispielsweise durch Reibung, leicht beschädigt werden. Wenn die Haut beschädigt ist, können irritierende Stoffe leichter durchdringen. Längerer Kontakt mit Wasser reicht schon aus, dass Windelekzem sich entwickeln kann.
  • Urin: Der wichtigste Übeltäter im Urin ist Wasser. In der Vergangenheit dachte man noch, dass Ammoniak schuld war, das sich auch im Urin befindet. Es ist wohl erwiesen, dass Ammoniak ein bestehendes Windelekzem verschlimmern kann.
  • Stuhlgang: Stuhl ist sehr schädlich für die Haut. Eine ‘schmutzige Windel’ bemerkt man normalerweise schnell. Wenn die Windel schnell gewechselt wird, hat der Stuhl keine Zeit, schädlich zu wirken. Stuhl enthält Enzyme und Eiweiße, die die Haut beschädigen können. Wenn die Haut schon beschädigt ist, wird dies durch den Stuhl schnell verschlimmert.
  • Pilzinfektion: Die wichtigste Pilzsorte ist der Candida-albicans. Bei Babys mit Windelausschlag wird viel häufiger eine Pilzinfektion im Windelbereich als bei Kindern ohne Windelausschlag festgestellt. Wenn ein sehr schwerer Windelausschlag vorliegt, dann spricht der Arzt von einer Candida-Infektion. Der Candida-Pilz bildet sich gern im Windelbereich, weil es dort warm und feucht ist und der Candida sich dort wohlfühlt. Eine Candida-Infektion ist an den schuppigen Rändern der roten Flecken zu erkennen und an den kleinen roten Flecken mit einem schuppigen Rand direkt außerhalb der großen Flecken. Manchmal sieht man bei diesen Infektionen auch kleine weiße Bläschen.
Behandlung
Es ist wichtig, gute Einwegwindeln zu verwenden. Gute Windeln enthalten ein super-absorbierendes Gel, und dieses Gel hält die Haut länger trocken. Die Innenverkleidung sollte aus weichem Material gemacht sein.
  • Die Windel muss zeitig gewechselt werden.
  • Textilwindeln müssen nach dem Waschen sorgfältig ausgespült werden. Etwas Essig während einer der letzten Spülungen kann das Ammoniak des Urins neutralisieren.
  • Lassen Sie das Baby ein paar Mal täglich ohne Windel liegen.
  • Säubern Sie den Po des Babys am besten mit einem Waschlappen, den Sie in sauberes Wasser getränkt haben (derzeit gibt es auch sehr gute Baby-Po-Tücher zu kaufen). Nehmen Sie besser keine Seife oder parfümierte Reinigungstücher; beide können zusätzlich irritieren.
  • Tragen Sie vor dem Anlegen einer sauberen Windel eine schützende Hautsalbe (z.B. Zinksalbe oder Zinköl) auf die Haut. Im Fall von deutlichen Infektionen wird der Arzt ein Antibiotikum oder ein Anti-Pilzmittel verschreiben. Wenn die Hautirritation auf eine andere Ursache hinweist, kann der Arzt entscheiden, andere Mittel - beispielsweise eine Cortison-Creme – zu verschreiben.
  • Wenn Ärzte eine Candida-Infektion bei Babys feststellen, verschreiben sie oftmals eine spezielle Anti-Pilzsalbe.


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