Alkohol


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Dürfen schwangere Frauen Alkohol trinken?

Deutsche Empfehlung - Das Bundesministerium für Gesundheit und die Charité empfehlen nach einer Studie der Charité, überhaupt keinen Alkohol in der Schwangerschaft zu trinken. Sie weisen darauf hin, dass nicht bewiesen ist, dass eine geringe Menge Alkohol ungefährlich für den Fetus ist. Da bereits eine geringe Menge Alkohol das ungeborene Kind schädigen könnte, ist ein vollständiger Alkoholverzicht während der Schwangerschaft unabdingbar.

 

Prävention > Alkoholkonsum während der Schwangerschaft

Da Alkoholkonsum während der Schwangerschaft zu gesundheitlichen Schädigungen beim Kind führen kann und die Grenze für einen bedenkenlosen Alkoholkonsum nicht erwiesen ist, können Sie in der Schwangerschaft besser gänzlich auf Alkohol verzichten. Damit beugen Sie alkoholbedingte Schäden Ihres Babys vor. Es ist besser für Ihr Baby, bereits einige Zeit vor der Schwangerschaft keinen Alkohol mehr zu konsumieren.

 

Ein Glas pro Tag?

Es wurde allerdings auch nie richtig bewiesen, dass ein einziges Glas Alkohol schädlich ist (-im Gegensatz zu größeren Mengen Alkohol-). Darum empfehlen wir Ihnen, sich sicherheitshalber vorher bei Ihrer Hebamme oder bei Ihrem Frauenarzt über Alkohol während der Schwangerschaft zu informieren, wenn Sie hin und wieder ein Glas Alkohol trinken möchten.

 

Studien über Alkohol und Schwangerschaft

Diverse Studien über Alkohol und Schwangerschaft sind in einem Artikel der Potsdam Universität in New York zusammengefasst. ( http://www2.potsdam.edu/hansondj/AlcoholAbuse.html )

Nachstehend finden Sie einige Ergebnisse aus diesem Artikel:

Eine große Nachforschung wurde unter 400.000 amerikanischen Frauen, die alle während der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben, durchgeführt. Bei den Frauen, die weniger als 8,5 Gläser Alkohol getrunken haben, wurde keine einzige nachteilige Auswirkung auf die Gesundheit der Kinder gefunden. 

Im Allgemeinen liefern Nachforschungen die Schlussfolgerung, dass eine verminderte Entwicklung des Babys nur bei Schwangeren auftritt, die mehr als ein Glas Alkohol pro Tag trinken.

Eine in acht europäischen Ländern durchgeführte Nachforschung schlussfolgerte, dass das Trinken von maximal einem Glas Alkohol pro Tag keine Auswirkungen auf das Wachstum des Fetus hat. Eine Folgeuntersuchung bei diesen Kindern im Alter von 18 Monaten zeigte auf diversen Gebieten sogar einen Vorsprung in der Entwicklung gegenüber den Kindern von Müttern, die keinen Alkohol während der Schwangerschaft getrunken hatten. 

Eine Analyse von sieben großen medizinischen Nachforschungen mit 130.000 untersuchten Schwangerschaften ergab, dass die Einnahme von zwei bis vierzehn Gläsern pro Woche das Risiko einer Erkrankung des Kindes oder eines FAS (Fetales Alkoholsyndrom) nicht vergrößern. 

Eine negative Auswirkung, die sich durch das Trinken von größeren Mengen Alkohol ergibt, ist ein höherer Alkoholpromillesatz im Blut. Es ist darum sehr wichtig, nicht mehr als ein Glas Alkohol pro Tag zu trinken. 

Richtlinien des britischen Royal College of Obstetricians and Gynaecologists empfehlen, 'während der Schwangerschaft vorsichtig zu sein mit dem Alkoholkonsum' und behaupten, dass das Trinken von zwei Gläsern Alkohol ein paar Mal pro Woche noch akzeptabel ist. Diese Schlussfolgerungen erweisen sich auf gleicher Linie mit dem amerikanischen Institute of Medicine of the National Academy of Sciences.

 

Dürfen stillende Frauen Alkohol trinken?

Ja, aber .... berücksichtigen Sie wohl, dass der Alkohol, den Sie trinken, in die Muttermilch fließt. Jede Einheit Alkohol (also jedes Glas) benötigt ungefähr drei Stunden, um sich aus Ihrer Milch zurück zu bilden. Das bedeutet, dass Sie nach einem Glas Alkohol drei Stunden lang besser nicht stillen. Haben Sie zwei Gläser Alkohol getrunken, dann ist es das Beste, um sechs Stunden lang nicht zu stillen. Drei Gläser kommen überein mit neun Stunden und so weiter. Sie können selbstverständlich auch abpumpen, um Ihre Milchproduktion aufrecht zu erhalten. Aber die Milch sollten Sie dann besser nicht Ihrem Kind geben, sondern sie in das Spülbecken gießen.

Die sicherste Vorsorge ist natürlich, überhaupt keinen Alkohol zu trinken, wenn Sie Brustnahrung geben. Möchten Sie doch ein Glas Alkohol, trinken Sie dann in Maßen und vorzugsweise nachdem Sie gerade Ihr Kind gestillt haben. Berücksichtigen Sie, dass Sie ein paar Stunden nach dem Trinken eines Glases Alkohol Ihr Kind besser nicht stillen.

 

Prävention > Alkoholkonsum während des Stillens

Alkoholkonsum während des Stillens kann zu weniger Appetit Ihres Kindes führen. Außerdem haben mehrere Studien eine erhebliche Verminderung der Milchaufnahme der Säuglinge dokumentiert, wenn stillende Mütter Alkohol trinken. Aus diesen Gründen können Sie besser während des Stillens gänzlich auf Alkohol verzichten. Wenn Sie hin und wieder doch ein Glas Alkohol trinken möchten, informieren Sie sich vorher sicherheitshalber bei Ihrer Hebamme oder Ihrem Frauenarzt, um alkoholbedingte Schäden bei Ihrem Kind vorzubeugen.

Medikamente verabreichen Sie Ihrem Kind bei Gefahr auf Austrocknung ORS. Da insbesondere Säuglinge und Kleinkinder durch fehlende Nahrung, Wasser- und Salzverlust rasch austrocknen und dadurch lebensbedrohlich erkranken können, muss ein Arzt die Therapie überwachen.

ORS ist als Fertigpräparat in Apotheken erhältlich. Es enthält eine Zucker-Salz-Mischung, die der Körper benötigt, um Flüssigkeit aufzunehmen und festzuhalten. Lesen Sie bitte vor der Anwendung erst die Packungsbeilage. Einige Kinder mögen ORS nicht. Geben Sie Ihrem Kind dann immer etwas zu trinken dabei, das es wohl mag.

Durchfall hört meistens innerhalb einiger Tage von selbst auf. Achten Sie jedoch weiterhin bitte auf die Merkmale einer Austrocknung, insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren.

 

Wann ist Kontakt mit dem Arzt aufzunehmen?

Bei Säuglingen und Kleinkindern nehmen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt Kontakt auf, wenn Ihr Kind:

  • Benommen oder verwirrt aussieht.
  • Unaufhörlich weint oder wimmert.
  • Nicht gestillt werden will und sich weigert etwas zu trinken.
  • Nicht trinken will.
  • Hohes Fieber bekommt und gleichzeitig Bauchschmerzen hat.
  • Durchfall hat und sich gleichzeitig erbrechen muss (Brechdurchfall).
  • Gestillt wird und die Stuhlfarbe weiß ist.
  • Blut oder Schleim beim Stuhlgang hat.
  • Die Blase nicht mehr entleeren kann.
  • Die Bauchdecke sehr angespannt ist.
  • Wenn der Durchfall/Brechdurchfall mehrere Stunden andauert (ca. 6 Stunden bei Säuglingen; ca. 12 Stunden bei Kleinkindern; ca. 18 Stunden bei Schulkindern).


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